Über uns & unsere Wagyu Rinder

Unsere Geschichte

Der Traum vom eigenen Hof hat uns aus dem Tiroler Zillertal nach Westungarn ins Komitat Zala geführt. Die weiten Flächen dieser Region bieten ideale Bedingungen für die Haltung von Wagyu Rindern, weshalb wir uns dort schließlich niedergelassen haben. Im Jahr 2010 begannen wir mit der Zucht und haben seitdem unseren Bestand vergrößert sowie unser Know-how in den Bereichen Fütterung, Haltung und Verarbeitung stetig erweitert.

Zwei Personen mit Kühen auf der Weide.

Unsere Vision: hochwertige Produkte herstellen und die Tiere dabei mit Respekt und Sorgfalt behandeln.

Wir stehen für Wagyu-Rindfleisch, das höchsten Qualitätsansprüchen gerecht wird – mit Verantwortung, Sorgfalt und echter Leidenschaft für Landwirtschaft. Vom ersten Tag an setzen wir auf Transparenz, Tierwohl und ehrliches Handwerk.

Entdeckt jetzt unser Wagyu im Onlineshop und erlebt Qualität, die man schmeckt.

Fleisch wird mit einem Messer geschnitten.

Wer wir sind

Wir, Marion und Alex, führen die Stephan Farm mit Herzblut & Leidenschaft. Alex bringt landwirtschaftliche Erfahrung aus Tirol mit und hat seine Kenntnisse auf Reisen durch Nordamerika erweitert. Seit 2014 ist auch Marion Teil des Betriebs. Gemeinsam verbinden wir praktisches Know-how mit kaufmännischem Wissen, um einen ganzheitlichen Ansatz zu erzielen. Als diplomierter Fleischsommelier und AMA-Grilltrainer ist Alex’ Begeisterung für Fleischqualität eine tragende Säule unseres Betriebs.

Frau schiebt Heuballen in Scheune.
Lächelnde Menschen im Freien

Unsere Wagyu-Farm

Das Tierwohl steht für uns an erster Stelle. Unsere Mutterkühe verbringen fast das ganze Jahr auf der Weide, wobei sie immer einen Stall als Rückzugsort zur Verfügung haben. Gefüttert werden sie mit unserem selbstproduzierten Heu von naturbelassenen Wiesen. Die Kälber werden mindestens acht Monate bei der Mutter gehalten.

Wir halten unsere Mastochsen in Gruppen auf Stroh. Dort haben sie viel Bewegungsfreiheit und Zugang ins Freie. So sorgen wir für gesunde Tiere – und damit für beste Fleischqualität.

Kühe in einem Stall füttern.
Kühe auf einer Wiese mit Blumen.

Zucht des Wagyu Rindes

Wagyu bedeutet „japanisches Rind“. Ursprünglich wurden sie als Arbeitstiere gezüchtet, heute sind die Tiere jedoch für ihr einzigartiges Fleisch bekannt. Der enorme intramuskuläre Fettanteil macht es zart, saftig und unvergleichbar im Geschmack. Wagyu Rinder haben dieselben Eigenschaften wie Kobe-Rinder, im Gegensatz zu Kobe-Rindern dürfen Wagyu Rinder jedoch aus Japan exportiert werden.

Schwarzer Stier auf grüner Wiese
Schwarze Kühe auf grüner Wiese

Die Wagyu Linien

In Japan gibt es drei Wagyu-Rassen: Japanese Black, Japanese Brown und Japanese Shorthorn. Besonders gefragt ist das Japanese Black, das in Europa in vier Linien gezüchtet wird:

Schwarzer, runder, minimalistischer Kreis

Tajima

beste Marmorierung und leichte Geburten, aber geringere Zunahmen

Schwarzer, runder, minimalistischer Kreis

Kedaka

starkes Wachstum und gute Muttereigenschaften

Schwarzer, runder, minimalistischer Kreis

Shimane

gute Balance zwischen Rahmen, Fruchtbarkeit und Muttereigenschaften

Schwarzer, runder, minimalistischer Kreis

Okayama

gute Fleischqualität, stammt aus der Kedaka-Linie

Unsere Zuchtphilosophie

Wir setzen auf sorgfältig ausgewählte Elterntiere. Für uns sind vor allem Fleischqualität, Marmorierung und gesunde Muttereigenschaften entscheidend. Anhand genetischer Tests stellen wir sicher, dass keine Erbkrankheiten weitergegeben werden. Wir bieten regelmäßig auch Zuchttiere zum Verkauf an.

Schwarze Kuh mit Hörnern nahaufnahme

Nachhaltiges Qualitätsfleisch

Wagyu Rinder wachsen langsam – und genau diese Zeit geben wir ihnen. Erst nach acht Monaten fangen unsere Jungtiere an, Getreide zu essen. Wir versorgen unsere Mastochsen ausschließlich mit eignes Produziertem Futter. Dinge wie Gentechnik, künstliche Hormone oder prophylaktische Antibiotika lehnen wir kategorisch ab.

Unsere Rinder werden frühestens mit 36 Monaten geschlachtet, damit wir die höchste Fleischqualität sicherstellen können.

Artgerechte Haltung

unsere Prinzipien

Das Wichtigste ist uns die artgerechte Haltung unserer Tiere. Das bedeutet, dass sie die Möglichkeit bekommen, ihr arttypisches Verhalten auszuleben. Dabei achten wir auf folgende Faktoren:

Sozialverhalten

Herdentiere brauchen genügend Platz, soziale Kontakte und Beschäftigungsmöglichkeiten. Sie leben in Herden mit klaren Rangordnungen und haben immer die Option, einander auszuweichen.
Unsere Kälber bleiben lange bei der Mutter. Das Absetzen erfolgt nach ca. 8 Monaten auf natürliche Weise. Es gibt separate Bereiche, wo sich Mutterkühe zum Kalben absondern können.
Heu steht den Tieren jederzeit zur Verfügung und wird mit eigenem Getreide ergänzt.
Strohställe bieten genügend weiche Liegeflächen für alle, sowie Bewegungsfreiheit und Trittsicherheit.
Lecksteine, Kratzbürsten und Ähnliches sorgen dafür, dass sich die Tiere rundum wohlfühlen. Futter- und Wasserstellen sind so verteilt, dass alle Tiere Zugang haben.
Kühe fressen in einem Stall.